BIA-ALCL

Brustimplantate können in äußerst seltenen Fällen mit der Entstehung von ALCL (anaplastisches großzelliges Lymphom) in Verbindung gebracht werden. Erstmals im Jahre 2011 hat die amerikanische Aufsichtsbehörde FDA dies erkannt. Die deutschen Medien haben dann 2018 darüber berichtet. Statistisch ist das Risiko an BIA-ALCL zu erkranken äußerst gering. Das BfARM veröffentlicht stets die aktuellen Zahlen. Derzeit gibt in Deutschland nur 30 registrierte Fälle (Stand 01.09.2020) https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/Brustimplantate_ALCL_FDA.html . Demgegenüber stehen Hunderttausende von Brustimplantat-Trägerinnen ohne Komplikationen.

Bei der Behebung von BIA-ALCL sollten Sie sich unbedingt an einen sehr erfahrenen Arzt wenden. Beauty Direct hat in seinem Netzwerk auch hierfür Spezialisten. Aufgrund der Besonderheit wird dieser Eingriff nicht an allen Standorten durchgeführt. Eine Video-Sprechstunde kann im Vorfeld eventuell klären, ob Sie einen längeren Anfahrtsweg zum Spezialisten auf sich nehmen wollen.

Was ist BIA-ALCL?

Es handelt sich nicht um Brustkrebs. BIA-ALCL ist eine seltene Form des Non-Hodgkin-Lymphoms. Zellen des Immunsystems sind betroffen und könnten sich zu Tumorzellen entwickeln. Symptome sind z.B. anhaltende Schwellungen oder Schmerzen in der Brust oder eine Flüssigkeitsansammlung rund um das Brustimplantat. Das Brustimplantat kann auch verhärtet sein. Zur frühzeitigen Erkennung etwaiger Komplikationen empfehlen wir die strikte Einhaltung der jährlichen Nachsorgeuntersuchung. Eine Kontrolle per Ultraschall ist empfehlenswert. Bitte beachten Sie, dass eine Kapselfibrose die gleichen Symptome aufzeigen kann ohne BIA-ALCL auszulösen.

Wie entsteht BIA-ALCL?

Die genaue Ursache für diese Erkrankung ist nicht bekannt. Bei fast allen Brustimplantat-Herstellern sind BIA-ALCL-Fälle aufgetreten. Unabhängig von der Oberflächenbeschaffenheit der Implantate. Festgestellt wurde, dass Brustimplantate mit einer hochtexturierten Oberfläche etwas auffälliger als andere Oberflächenstrukturen sind. Dies hat zu einem Verbot von hochtexturierten Implantaten am französischen Markt im Jahre 2019 und zum Wegfall der texturierten Biocell-Implantate der Firma Allergan in Deutschland geführt. Endgültige wissenschaftliche Erkenntnisse gibt es noch nicht. Auch bei glatten Implantaten sind vereinzelt BIA-ALC Fälle aufgetreten.

Beauty Direct achtet auf die Verwendung der bewährtesten und besten Produkte, denn es gibt sehr wohl Unterschiede und nicht alle Produkte sind gleich. Es gibt auch Implantate, die weltweit noch keine Probleme bzw. eine auffällig geringe Anzahl von Fällen gezeigt haben. Die Ärzte von Beauty Direct klären Sie diesbezüglich auf.

Wie kann man BIA-ALC behandeln?

Die FDA in Amerika, die französische und die deutschen Gesundheitsbehörden haben KEINESFALLS zur vorsorglichen Entfernung von texturierten Implantaten geraten.

Sollte bei Ihnen BIA-ALCL festgestellt worden sein, so kann diese Krankheit in einem frühen Stadium sehr gut behandelt werden. GANZ WICHTIG ist in diesem Fall, dass der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie im Rahmen einer Revisions-OP besonders behutsam vorgeht. Er darf die Kapsel nicht zerstören. Nur besonders qualifizierte Plastische Chirurgen beherrschen die sogenannte „En-Bloc Resection“. Bei dieser anspruchsvollen Methode werden die intakte Kapsel und das Implantat als Einheit entfernt. Die Kapsel wird nicht beschädigt. Keinerlei Material kann austreten bzw. in den Körper gelangen.  Diese Korrektur ist nicht einfach, da sie in den onkologischen Bereich geht. Beauty Direct hat in seinem Netzwerk die passenden Ärzte – informieren Sie sich im Vorfeld.

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